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Portrait

240 Jahre Heydt.

1763 - Zeit des Absolutismus

Maria Theresia herrscht in Österreich, in Baden Großherzog Karl Friedrich. Der kleine Mozart feiert seine ersten Erfolge, Gluck hat gerade “Orpheus und Eurydike” auf die Bühne gebracht.

In diese Zeit fällt die Gründung der Firma Franz Heydt. Demnach sind wir eines der ältesten Handelsunternehmen in Rastatt.

31. August 1763

Auf einem vergilbten Blatt des alten Zunftbuches der Stadt Rastatt steht folgender Eintrag:

Urkunde_Heydt

“Franz Antoni Heyd wurde durch die löbliche Handelszunft auf- und angenommen und bezahlte sein Einkaufsgeld mit 28 Gulden”

Aus den alten Akten ist ersichtlich, dass dies ein für die Stadt Rastatt und deren Umgebung bedeutendes Handelsunternehmen war.

Auszug aus einem Angebot aus dem Jahre 1847:

“Gewalztes deutsches Eisen bester Sorte in großer Auswahl stets vorrätig. Desgleichen Dillinger Blech und englisches Rundeisen.”

Die Revolution bestimmt das Geschehen 1848/49 in Rastatt, der Festungsbau wird damals als der größte Auftraggeber der Firma genannt.

Tausende Schaufeln oder tausend Pfund Sprengpulver wurde an die Festbaudirektion geliefern. Dieses Pulver fand im Steinbruch am Eichelberg verwendung, wo ein Monatsbedarf von rund 1000 Pfund notiert wurde. Daneben belieferte Heydt auch die Festung Rastatt.

1850 war die Eisenbahn das wichtigste und auch billigste Verkehrsmittel. Dies dehnte auch die Absatzgebiete der Firma Heydt aus. Die aktuelle Strecke führte damals von Heidelberg bis Freiburg,

13.August 1986

Die umfangreicher gewordene Angebotspalette, bedingt durch die mehr und mehr gestiegenen Ansprüche der Kunden, macht eine weitere Betriebserweiterung unumgänglich. Der 13.August wird schließlich zu einem Festtag in der Betriebsgeschichte - der Neubau wird feierlich eingeweiht. Rastatt hat einen weiteren Großbetrieb -im neuen Gebäude “Im Wöhr 12”. Die gesamte Betriebsfläche ist dort ebenerdig, auf 2500qm sind im Neubau Lager, Verkauf und Büros großzügig und organisch -genau den betrieblichen Notwendigkeiten entsprechend- geordnet. Hier ist nun der gesamte Verkauf für Eisenwaren, Werkzeuge, Maschinen, Sicherheitstechnik und Beschläge.

Der Kundenkreis von Heydt. reicht von Karlsruhe bis Offenburg, vom Rhein bis zum Schwarzwald, etwa bis Forbach/Herrenalb, sowie das Elsass.

Durch den Vertrieb von Grass-Beschlägen, ist eine Warensendung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland auch keine Seltenheit.

Das Gebäude in der Kaiserstr. hat sich auf 900qm Verkaufsfläche vergrößert. Hier werden Haus- und Küchengeräte, Glas, Porzellan und Geschenkartikel in repräsentativer Form den Kunden dargestellt.

Innerbetrieblich hat Heydt. schon sehr früh begonnen, moderne Techniken und Verfahren im Betriebsablauf anzuwenden. Die neue EDV-Anlage ist dem gewachsenen Arbeitsumfang angepasst und ermöglicht für Büro und Lagerhaltung gute Arbeitsbedingungen.

Heute arbeiten etwa 40 Personen, auf zwei Verkaufshäuser verteilt, bei der Firma Heydt.

Zukunftsorientiert gibt Heydt. auch der Jugend von heute die Möglichkeit sich in das Berufsleben einzugliedern, indem stets neue Azubis eingestellt werden.

01.Januar 2005

Die Firma Franz HEYDT. wird umstrukturiert und firmiert als GmbH & Co.KG - und nicht mehr als oHG.

01.Januar 2008

Generationswechsel im Hause Heydt. Die Geschäftsleitung “Im Wöhr” wird von Herrn Norbert Kraus an Herrn Joachim Speck weitergegeben. Dieser führt den Betrieb nun unter Franz Heydt Fachhandels-GmbH weiter.

Das Traditionshaus in der Kaiserstrasse schließt seine Türen. Geschäftsführerin Melanie Speck verabschiedet sich in den Ruhestand.

 

Anmerkung:

Sollten Sie interesse an einem Ausbildungsplatz oder einem Praktikum bei uns haben, so schicken Sie bitte Ihre Bewerbung an folgende Adresse:

Franz Heydt. Fachhandels-GmbH

z.H. Herrn Joachim Speck

Im Wöhr 12

D 76437 Rastatt


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